Der Judenmord von Payerne
 
  Arthur Bloch, Viehhändler jüdischen Glaubens, wohnhaft in Bern, verlässt vier Tage vor Adolf Hitlers 53. Geburtstag kurz vor fünf Uhr morgens ohne erkennbare Beunruhigung seine Wohnung. Wie jeden Monat reist er zum Markt nach Payerne im Kanton Waadt. Er werde nachmittags zurückkehren, sagt er zu seiner Frau. Sie hat ihn nie wieder lebend gesehen. Bloch wurde ermordet, weil er Jude war - 1942 in der Westschweiz. Ein politischer Mord, der das Fanal für eine weit reichende »Abrechnung« mit den Juden in der Schweiz werden sollte. Wer waren die Mörder und ihre Hintermänner? Wie wurde mit ihnen verfahren? Wie ging die schweizerische Öffentlichkeit mit diesem Verbrechen um? Eine dokumentarische Erzählung über den Antisemitismus schweizerischer Prägung; aufgearbeitet aufgrund neu zugänglicher Gerichtsakten.

144 Seiten, Broschur. Fr. 29.-, DM 29,-, öS 212,-. ISBN 3-85869-211-5.

     
   
    Buchpräsentation in Luzern
    Kurzbesprechung in Facts
    Kurzrezension in der NZZ
    Georg Kreis in der Basler Zeitung
    Jacques Picard in der Wochenzeitung WOZ
    Martin Merki in der Neuen Luzerner Zeitung
    Heinz Roschewski in «Der Bund»
    Martin Stohler in «Volksstimme Sissach»
     
    Jacques Chessex. Un juif pour l'exemple: Payerne will sich nicht erinnern