Meldungen zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Schweiz

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Flaach ZH, 30. Januar 2022

Anian Liebrand, einst Präsident der JSVP Schweiz, später erfolgloser EDU-Kampagnenleiter wider die "Ehe für alle", beklagt in seiner "Schweizerzeit"-Kolumne die Schlechtigkeit der Welt, konkret der liberalen Gesellschaft. Anlass ist ein Mann, der in den ersten Jahrestagen 2022 - gestützt auf neue gesetzliche Bestimmungen - sein Geschlecht mit wenig administrativen Aufwand und nach Bezahlung einer geringen Gebühr umschreiben liess. Verantwortlich seien "linke Parteien, kulturmarxistische Zirkel sowie Schwulen- und Lesbenverbände", behauptet nun Kulturpessimist Liebrand, sie hätten sich zum Sprachrohr für die "Transgender"-Politik gemacht. Für den Moment nur soviel: Der Begriff "kulturmarxistisch" stammt aus dem Gedankengut der rechtsextremen "Alt-Right"-Bewegung (USA). Jedoch verwendete ihn auch der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik in seinem Manifest.