Meldungen zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Schweiz

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Zürich, 16. Mai 2019

Unbekannte, die sich "Alpenrevolte" nennen, kleben im Umfeld des Universitätsgebäude Flugblätter, überschrieben "Meinungsfreiheit für Rechte". Sie wollten, so schreiben sie auf Facebook, "gegen einen immer enger werdenden Meinungskorridor " protestieren. Sie behaupten: "Für einen grossen Teil der Bürger dieses Landes" hgabe "das Aussprechen unliebsamer Ansichten bei Themen mit zentraler Bedeutung wie Zuwanderung, Flüchtlingspolitik oder der Genderdebatte in der Regel mehr als nur soziale Folgen". Schon Stunden später meldet der "Bund für den Sozialismus", sie hätten die Plakate "mittlerweile alle entfernt". Camille Lothe, Präsidentin der Jungen SVP Zürich, hingegen unterstützt die rechtsextreme Aktion: Es sei Zeit "für eine längst überfällige Debatte über linke Gewalt gegen Andersdenkende und die perfide Meinungsdiktatur."